Häufige Fragen

Fliegersprache?

Auf dem Flugplatz sagen wir „du“ zueinander, wir sind alle eine große Familie 🙂

Wer ist mein Ansprechpartner?

Im Prinzip gibt jeder auf dem Flugplatz gern Auskunft über das Segelfliegen. Komm einfach am Wochenende zu uns auf den Flugplatz vorbei oder rufe im Vereinsheim Telefon 06043 2831 an, um einen Termin vor Ort auszumachen. Du kannst dich auch an einen unserer Ansprechpartner wenden oder benutzt das Kontaktformular.

Wo befindet sich der Flugplatz Nidda?

Der Flugplatz Nidda befindet sich in dem Dreieck Nidda-Bad Salzhausen-Geiß Nidda, oberhalb der Pfleiderer Werke. Näheres kannst du hier erfahren -> Anfahrt. In Google Maps ist der Ort zu finden.

Kann ich das mit dem Segelfliegen einfach mal ausprobieren?

Hier bietet sich unser „Schnuppertag“ an. Dies ist der beste Weg, um sich darüber klar zu werden, ob man eine solche Ausbildung machen will oder nicht. Natürlich auch bestens als Geschenk für einen besonderen Tag geeignet.  Du nimmst aktiv am Flugbetrieb teil und erlebst die ersten Flüge als Flugschüler natürlich mit Fluglehrer. Kosten – 75,- €.

Was kostet eigentlich das Segelfliegen im FSK Nidda e. V.?

Vorab ist erst einmal zu erwähnen, dass die Ausbildung zum Segelflieger (Unterricht und Flugschulung) kostenlos und ehrenamtlich, durch unsere Fluglehrer, erfolgt. Ein entsprechendes Engagement der Flugschüler wird deshalb voraus gesetzt. Rund gerechnet kommt man mit ca. 600€ jährlich, als Erwachsener und 500€ jährlich, als Jugendlicher hin.

Typisches Beispiel für einen 18jährigen Anfänger:
91 € Beitrag
65 € Aufnahme
400 € pauschal für ca. 90 Starts (typischer Wert für 1 Saison)
zusammen 556 € im ersten Jahr, ca. 46 € monatlich
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72 € Beitrag
400 € pauschal  (typischer Wert für 1 Saison)
zusammen 472 € im 2. Jahr, ca. 39 € monatlich

Weitere Infos dazu im Menü unter Kosten.

Welche Kosten habe ich monatlich?

39 € als Jugendlicher
49 € als Erwachsener

Du bezahlst entweder monatlich per Dauerauftrag oder am Anfang des Jahres (Februar) den Vereinsbeitrag und die erst Hälfte der Flugpauschale 200,-. Im Herbst wird die zweite Hälfte der Flugpauschale in Höhe von 200,- € erhoben. Diese Vorauszahlung entspricht etwa 80 Starts oder 35 Flugstunden. Alles was darüber hinaus geht, wird im Herbst nacherhoben.

Wie oft und lange fliege ich eigentlich?

Das ist in erster Linie immer wetterabhängig. 4-5 Starts am Tag versprechen die größten Schulungserfolge. Das können mal 5 Minuten sein oder auch mal eine Stunde oder mehr.

Welche Voraussetzungen brauche ich, um Segelfliegen zu können?

Keine besonderen! Wichtig ist nur, dass mit der Gesundheit alles in Ordnung ist.
Dieses wird von einem Fliegerarzt untersucht. Alles okay? Dann braucht du nur noch gute Laune, Spaß an der Sache, Teamgeist und den Willen zur Einsatzbereitschaft. Denn Segelfliegen ist ein Gemeinschaftssport, hier ist jeder auf jeden angewiesen. Das Vertrauen untereinander ist sehr wichtig!

Ab welchem Alter kann man mit dem Segelfliegen anfangen / gibt es ein Höchstalter?

Mit dem Beginn der Ausbildung kann ab einem Alter von 14 Jahren begonnen werden.
Ab diesem Alter sind auch schon Alleinflüge möglich.
Der Luftfahrerschein PPL-C (für Segelflug) kann ab 17 Jahren erworben werden.
Ein Höchstalter gibt es nicht. Jeder der sich noch körperlich und geistig fit fühlt, und den der Fliegerarzt für tauglich erklärt, darf Segelfliegen. (Ein Besuch des Fliegerarztes ist in vorgeschriebenen Abständen zwingend notwendig)

Wie lange dauert die Ausbildung zum Piloten?

Die Ausbildung zum fertigen Piloten dauert in unserem Verein im Allgemeinen länger als in einer Flugschule, ist dafür aber deutlich günstiger. Eine realistische Ausbildungsdauer liegt bei uns bei etwa zwei Jahren.
Die Dauer ist natürlich von mehreren Faktoren abhängig: Wetter, Beteiligung am Flugbetrieb und das eigene Engagement. In den Sommermonaten erfolgt die praktische Ausbildung, im Winter wird die Theorie gebüffelt.

Wie verläuft die Prüfung?

Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Die theoretische Prüfung kann nach entsprechender Vorbereitung und Besuch des Unterrichts beim RP in Darmstadt abgelegt werden. Innerhalb von 24 Monaten ab Ablegung der Theorieprüfung muss dann die praktische Prüfung abgelegt werden. Die Flugschüler unseres Vereins sind bei diesen Prüfungen  sehr erfolgreich gewesen.

Brauche ich ein eigenes Segelflugzeug?

Nein, die Segelflugzeuge, die wir in Nidda haben, sind Vereinsflugzeuge, d.h. Gemeinschaftseigentum. Somit darf jeder Pilot, sofern er die entsprechende Qualifikation für den jeweiligen Flugzeugtyp besitzt, eines der Segelflugzeuge fliegen. Dies geschieht natürlich nach Absprache. Zum Flugzeugpark des FSK Nidda e. V.

Fliegen eigentlich nur Männer?

Nein, der Segelflugsport ist nicht nur Männersache und auch kein Sport für „Helden“. Zur Zeit haben wir eine Flugschülerin. Also Mädels, traut Euch und kommt einfach mal vorbei!

Wie gefährlich ist Segelfliegen?

Segelfliegen ist, unter Beachtung der sicherheitsrelevanten Gegebenheiten des Flugsportes, nicht gefährlicher als z.B. Motorrad  fahren oder Reiten. Unfälle durch Motorausfall scheiden aus, die Festigkeit eines Segelflugzeuges ist wesentlich höher als die eines modernen Verkehrsflugzeuges und im Gegensatz zu einem PKW wird ein Segelflugzeug jährlich durch einen amtlichen Prüfer kontrolliert.
Die Versicherungen haben seit jeher den Segelflug als „nicht gefährliche Sportart“ eingestuft. Die Ausbildung ist deutlich gründlicher als z. B. die Führerscheinausbildung im PKW Bereich.

Was passiert so auf dem Flugplatz?

Segelflieger treffen sich Samstags und Sonntags, so gegen 9 bis 10 Uhr vor der Flugzeughalle. Dann werden die Flugzeuge ausgeräumt, vorbereitet und Winde sowie Startwagen fertig gemacht. Eine knappe Stunde später geht dann der erste Start heraus. Die Flugschüler kommen in der Reihenfolge des Eintreffens dran. Zumeist macht jeder erst einmal 3 Starts. Zum Fliegen braucht man viele fleißige Hände: Fest eingeteilt sind jedes Wochenende der Flugleiter und der Kantinendienst für das Klubheim. Des weiteren werden Windenfahrer, Flugzeugschieber, Rückhohlfahrzeugfahrer benötigt. Wer gerade nichts zu tun hat, steht rum und tratscht oder legt sich in die Sonne. Gegen 11 Uhr begeben sich dann zumeist die „Profis“ an den Start um „auf Strecke“ zu gehen.  Wenn alles klappt sind sie meist schnell verschwunden und tauchen erst nach Stunden wieder auf. Der Betrieb geht dann den ganzen Tag so bis abends gegen 18 Uhr. Dann werden die Maschinen „heimgeflogen“ gewaschen und weggeräumt. Nach einem alten Brauch muss bei einigen Anlässen ein Kasten Bier spendiert werden. Häufig sitzen wir dann noch eine ganze Weile vor dem Klubheim, auf der Terrasse, zusammen und erzählen von unseren Erlebnissen bei Bier, Cola, Steaks und Bratwurst.

Dann ist ein erlebnisreicher Tag zu Ende.


Was sind das für Leute auf dem Flugplatz?

Leute aus allen Alters- und Berufsschichten, die Spaß an diesem Sport gefunden haben und bereit sind, genügend Zeit und Engagement mitzubringen. Denn Segelfliegen ist im Vergleich zur Motorfliegerei  erheblich billiger, sodass sich auch Jugendliche und Studenten dieses Hobby locker leisten können.

Einzelgänger sind nicht gefragt. Segelfliegen ist ein Gemeinschaftssport, bei dem viele Hände mithelfen müssen, damit jeder mal in die Luft kommt.

Wer für eine Stunde auf dem Fluggelände auftaucht um „mal eben“ 1-2 Stunden zu fliegen, ist dort fehl am Platz. Diese Leute sind in einer gewerblichen Flugschule besser aufgehoben.